Peter Hayduk (* 10. April? 1953)

Karriere


Stationen als Spieler


          Schöningen 08?
73-75 Eintracht Braunschweig
75-76 Hannover 96
76-12/77 1.FC Saarbrücken?
01/78-79 Wuppertaler SV
79-84 Hannover 96

Spiele im deutschen Profifußball


 73/74 Eintracht Braunschweig  RL
74/75 Eintracht Braunschweig BL 0- 0
75/76 Hannover 96 BL 32- 11
76/77 1.FC Saarbrücken BL 22- 1
77/78 1.FC Saarbrücken BL 1- 0
Wuppertaler SV 2.BL 15- 5
78/79 Wuppertaler SV 2.BL 34- 11
79/80 Hannover 96 2.BL 37- 12
80/81 Hannover 96 2.BL 36- 8
81/82 Hannover 96 2.BL 31- 3
82/83 Hannover 96 2.BL 32- 9
83/84 Hannover 96 2.BL 16- 6

Insgesamt 55 Bundesligaspiele (12 Tore) für Hannover 96 (32/11) und 1.FC Saarbrücken (23/1), 201 Zweitligaspiele (54 Tore) für Hannover 96 (152/38) und Wuppertaler SV (49/16)

Auszeichnungen


Tor des Monats 08/1975

Nach der Karriere


Sportlehrer an der Kardinal-von-Galen-Schule in Hannover-Misburg

Stationen als Trainer


Hannover 96 II, ASC Nienburg, Sparta Langenhagen, SC Harsum, TuS Celle FC CO, 09/01-10/01 TuS Celle FC, TSV Kleinburgwedel, TSV Burgdorf, 06- SV Ramlingen/Ehlershausen CO

Weblinks


Ex-96-Profi „Feile“ Hayduk vertritt seinen Trainerfreund Becker

Weil Kurt Becker verreist ist, ist der Ex-96-Profi Peter Hayduk morgen Chefcoach in Ramlingen/Ehlershausen. VON CHRISTIAN BOHNENKAMP HANNOVER. Wie wird aus einem Pfeil eine Feile? Genau weiß das auch Peter Hayduk nicht. Seit 1975 schleppt das hannoversche Fußball-Urgestein den Spitznamen „Feile“ mit sich herum. Und sogar von seinen Schülern wird der 53-jährige Hauptschullehrer manchmal so genannt: „Mir macht das aber nichts. Ich kann damit gut leben.“ Zu seiner aktiven Fußballerzeit war Hayduk als wieselflinker Außenstürmer bekannt, der „Pfeil“ ist deshalb leicht erklärt. So nannte ihn bewundernd Georg Kulik, der damals als Amateur bei den Profis von Hannover 96 mittrainierte. Dem Klub, für den Hayduk die meisten seiner 276 Profi-Einsätze absolvierte. Seine Mitspieler aber, offensichtlich kreativ veranlagt, machten aus „Pfeil“ sehr bald „Feile“, und dabei blieb es auch. Im November 1983 war allerdings nach einer Attacke des Dänen Ole Rasmussen Schluss mit pfeilschnellen Vorstößen in die Spitze. Vorderes und hinteres Kreuzband sowie Innenband gerissen, Innenmeniskus kaputt – so lautete die niederschmetternde Diagnose, die im Alter von 30 Jahren das Ende der Fußballerkarriere bedeutete. Fast übergangslos gelang ihm der Sprung in das Trainergeschäft. „Feile“ übernahm die 96-Amateure. Weitere Trainer-Stationen, fast immer als Chef auf der Bank, waren Sparta Langenhagen, der SC Harsum, Celle und Kleinburgwedel, ehe er beim TSV Burgdorf im Sommer einen seiner größten Erfolge als Trainer feierte – und dennoch verbittert und enttäuscht den Klub verlassen musste. „Wir sind Meister geworden, und trotzdem wurde ich entlassen.“ Überraschend klingelte nicht einmal zwei Monate später das Telefon. Kurt Becker, gerade mit Ramlingen/Ehlershausen in die Oberliga aufgestiegen, überredete seinen langjährigen Freund Hayduk, ihm als Kotrainer zur Seite zu stehen. Ein Problem damit, nur der zweite Mann zu sein, hat Hayduk nicht: „Es wird über alles gesprochen. Jeder bringt seine Erfahrungen mit ein.“ Trotzdem darf „Feile“ morgen beim schweren Auswärtsspiel in Osnabrück endlich mal wieder Cheftrainer sein. Kurt Becker, Regionaldirektor eines Versicherungsunternehmens, hat einen internen bundesweiten Wettbewerb gewonnen und wurde mit einer Reise nach Südafrika belohnt. Etwas anders machen will Hayduk aber nicht: „Es sei denn, es verletzt sich jemand. Dann muss ich natürlich handeln.“